Geschichte - Altdorfer Mühle
Die Altdorfer Mühle wurde 1487 erstmals
urkundlich
erwähnt, als das Kloster Bebenhausen sie erwarb.
Seit 1935 ist die Mühle im Besitz der Familie Ruthardt,
die den Ausbau auf Dieselmotor-Antrieb bis 1937 vorantrieb.
Um 1940 wurden ein Transformatorhaus errichtet und
Elektromotoren in die Mühle eingebaut, was sehr
vorrausschauend war, da später, 1949 der Altdorfer Mühle
das Wasserrecht entzogen wurde. Im Jahre 1948
war der zwingend erforderliche Ausbau der Mühle vollzogen
und auch das erste Getreidesilo aufgestellt.
Die Kundenbelieferung wurde bis dato zwar
mit Hilfe von
Pferdewagen bewerkstelligt, doch im Jahre 1956 entschloss
man sich, die Auslieferung mit Hilfe eines Lastwagens
fortzuführen. 1959 erfolgte dann ein großer Umbau der
Mühle mit teilweiser Automatisierung (pneumatische
Förderung), sowie einem neuen Plansichter, welcher
dann die Leistung der Mühle auf 5 Tonnen/Tag erhöhte.
1964 wurde der Betrieb an Gottlob Ruthardt
übergeben,
welcher die Leistung der Mühle durch einen erneuten
Umbau auf 10 Tonnen/24 Stunden anhob. Die ständig
steigende Produktionsleistung erforderte 1975 den
Bau eines zweiten Getreidesilos mit einer Turmhöhe von
33,5 Metern....
1983 wurde dann noch die Mehl-Loseverladung
eingebaut
sowie ein Tankaufbau für den LKW angeschafft.
Zwei Jahre später, 1985 richtete man sich einen
eigenen Verkaufsraum, das heutige Mühlenlädle für
den direkten Verkauf an Endverbraucher ein.
Abgeschlossen wird dieser Werdegang 1992 durch den
Neubau einer Lagerhalle sowie mehreren Mehlsilos.